Wie streiken gegen Outsourcing und Befristungen? Wie ist die Rechtsprechung und wie erreichen wir eine Ausweitung des Streikrechts?

Um diese Fragen zu diskutieren, organisierte die Berliner „Kampagne gegen Outsourcing & Befristungen(1) am 08.06.2019 eine Veranstaltung in der MedienGalerie im traditionsreichen Haus des Buchdruckers.
Neben dem Rechtsanwalt Benedikt Hopmann(2) waren die Betriebsräte Mario Kunze (Vivantes Service GmbH), Daniel Turek (Charite Facility Management) sowie Raphael Kamps (Wombat‘s City Hostel) und Charlotte Ruga vom Frauenstreik München eingeladen.

Bericht in der Zeitschrift express: express_2019_07 mit der netten Genehmigung, dass hier zu verlinken.

http://express-afp.info/

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(1) Die Kampagne gegen Outsourcing & Befristung besteht aus aktiven Beschäftigten von Töchter- und Mütterfirmen in Berliner Landesbetrieben sowie Student*innen und verschiedenen Aktiven. Sie fordern die sofortige Rückführung aller ausgelagerten Beschäftigten sowie ein Verbot von Befristungen. Die Kampagne ist zum 1. Mai 2019 in die Öffentlichkeit getreten. Näheres hier: https://outsourcingstoppen.wordpress.com/
Flugblatt der Kampagne: Download
Darstellung der Kampagne: Download

(2) Benedikt Hopmann ist Arbeitsrechtler, Anwalt und Mitherausgeber der Reihe »Widerständig« im VSA-Verlag. Er hat vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof die Beschwerde der Altenpflegerin Brigitte Heinisch gegen die Bundesrepublik Deutschland erfolgreich vertreten (‚Whistleblowing‘) außerdem zusammen mit Reinhold Niemerg die Kassiererin »Emmely« (‚Verdachtskündigung‘) bis zum Bundesarbeitsgericht erfolgreich vertreten.