Solidarität mit den #GorillasWorkers

Wir rufen zur Unterstützung des mutigen Kampfes der Gorillas-Kolleg:innen durch Teilnahme an ihren Aktionen und/oder durch Solidaritätserklärungen auf. Versenden wir unsere Solidaritätsadressen nicht nur an die Kolleg:innen (gorillasworkers@zohomail.com), sondern auch an ihren Arbeitgeber (hello@gorillasapp.com), um ihn direkt von der solidarischen Öffentlichkeit wissen zu lassen, ob nun verfaßt von Betriebsrats- oder Personalratsgremien, durch gewerkschaftliche Gliederungen, von Politiker*innen oder Einzelpersonen.

Solidaritätserklärung

Wir möchten unsere Solidarität mit Eurem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen erklären.

Wir stehen hinter Euren Forderungen:

– Der entlassene Kollege Santiago ist sofort wieder einzustellen

– Die 6-monatige Probezeit ist abzuschaffen

– Es darf keine Kündigungen ohne drei vorherige Abmahnungen geben


BAGA setzt sich für die Rechte von KollegInnen am Arbeitsplatz ein. Wir stehen zum Recht auf Streik und für die Bildung von gewerkschaftlichen Basisstrukturen und Betriebsräten ein. Dafür machen wir Öffentlichkeitsarbeit, organisieren Solidarität und unterstützen die Betroffenen, wo wir können.

Was Euch widerfährt, ist uns aus zahlreichen Betrieben bekannt, wo über digitale Plattformen mit viel Fremdkapital Dienstleistungen erbracht werden. Unter der Tünche neoliberaler Ideologie herrscht die Unkultur des „Hire and Fire“. Nur die Rendite für die Investoren zählt. So ist es z.B. auch bei der Personenbeförderung, wo der Konzern UBER nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Vielfach sind die KollegInnen vereinzelt, obwohl sie digital verbunden sind.

Doch bei Euch hat sich das Management verrechnet! Wir ziehen den Hut vor Eurer Entschlossenheit, unmittelbar nach der Entlassung des Kollegen Santiago den Streik zu beginnen und nicht auf etablierte Gewerkschaftsstrukturen zu warten. Euer Kampf ist Teil eines größeren Kampfes – desjenigen der ArbeiterInnenklasse gegen die vermeintliche Allmacht des Kapitals.

Solidarische Grüße

Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht

#WeWantSantiBack