Aufruf zur Demonstration am Dienstag, den 16. November um 17 Uhr in der Muskauer Str. 48 // Ein Angriff auf die Gorillas-Beschäftigten ist ein Angriff auf uns alle

Aufruf zur Demonstration am Dienstag, den 16. November 2021, Beginn um 17 Uhr in der Muskauer Str. 48 vor dem Gorillas Logistikzentrum, Berlin Kreuzberg   Ein Angriff auf die Fahrer:innen bei Gorillas ist ein Angriff auf uns alle!

Gorillas torpediert seine Beschäftigten auf jede erdenkliche Weise. Sie entlassen rechtswidrig diejenigen, die es wagen, für ihre Grundrechte zu streiken.

Sie versuchen, die Wahl eines Betriebsrats zu verhindern. Sie verklagen den Wahlausschuss und drohen ihnen Mitgliedern mit Gefängnisstrafen. Sie klauen regelmäßig die hart verdienten Löhne der Arbeiter.

Sie tun absolut nichts, um Arbeitsunfälle zu verhindern.   Prekarisierung ist allgegenwärtig, und wir dürfen nicht zulassen, dass Gorillas ein Beispiel für andere Unternehmen ist, die unsere Rechte abbauen wollen.

Wir weigern uns, ihre „flexiblen Arbeitskräfte“ zu sein:  

Wir sagen „Nein!“ zur Prekarisierung und Ausbeutung.
Wir sagen „Nein!“ zu Unionbusting und willkürlichen Entlassungen.
Wir sagen „Nein!“ zur Gefährdung des Lebens der Arbeitnehmer durch schlechte Arbeitsmittel.
Wir sagen „Nein!“ zum Missbrauch der Schwachstellen von Wanderarbeitnehmern.
Wir sagen „Nein!“ dazu, die neuen „Gastarbeiter“ zu sein.  

Wir, politische Gruppen und prekär Beschäftigte in Berlin, stehen Seite an Seite mit den Gorillas Arbeiter*innen. Wir fordern die Wiedereinstellung der Arbeiter*innen, die wegen ihres Streiks entlassen wurden!

Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf uns alle!Gemeinsam müssen wir dafür kämpfen, dass diese grausame Gig-Economy nicht zur neuen Normalität wird! 


Am 16. November, dem Vorabend der Gerichtsverhandlung gegen die Betriebsratswahl, gehen wir auf die Straße: um zu zeigen, dass die Gorillas nicht allein sind – wir sind alle davon betroffen! Die Gier der Bosse und ihre Unionbusting-Politik werden enden. Aber nur, wenn wir zusammenstehen.       ****  

We are under attack!

Gorillas is undermining its workers in every possible way. They are illegally firing those who dare to strike for their basic rights. They are attempting to stop the establishment of a Workers‘ Council. They are suing election workers and threatening them with jail time. They are regularly stealing workers‘ hard- earned wages. They are doing absolutely nothing to eliminate work accidents.

Precarisation is everywhere, and we must not let Gorillas be an example to other companies who wish to demolish our rights. We refuse to be their „flexible workforce“:

No! to precarisation and the exploitation of labour.

No! to union busting and arbitrary firings.

No! to putting workers` lives at risk because of poor work equipment.

No! to the misuse of vulnerabilities of migrant workers.

No! to being the new „Gastarbeiter“.

We, political groups and precarious workers of Berlin, come together to stand with Gorillas Workers. We demand the reinstatement of the workers who got fired for striking! An injury to one is an injury to all!

Together, we must fight to prevent this cruel gig-economy from becoming the new normal! On November 16th, the evening before the Workers‘ Council court case, we take to the streets to show that Gorillas workers are not alone – we are all affected by this!

The bosses‘ greed and union-busting will fall apart, but only if we stand together as one.